Kresse von der Fensterbank

Draußen findet ihr zu dieser Jahreszeit immer weniger frische Kräuter. Gut, dass ihr auf einige zurückgreifen könnt die es entweder in getrockneter Form oder auch gefroren gibt.

Wenn ihr jedoch frische Kräuter mögt, habt ihr dafür sicher noch etwas Platz auf eurer Fensterbank.
Im Handel gibt es immer noch einige Kräuter in Töpfen zu kaufen. Wer selbst Pflänzchen ziehen möchte, dem empfehle ich schnellwachsende, wie z. Bsp. die Kresse.

Was ihr braucht um Kresse zu ziehen:
Kleine Tontöpfe oder Gefäße die sich eignen und Platz auf der Fensterbank haben. Aussaaterde und Bio-Saatgut, z.B. von ReinSaat (www.stadtgarten-spaeth.de). Eine kleine Gießkanne mit feinem Ausgusssieb.

So wird es gemacht:
Füllt die Töpfe randvoll mit Aussaaterde und drückt diese gut an. Die frische Aussaaterde angießen. Durch das feine Ausgusssieb bleibt die Oberfläche beim wässern schön eben und es bilden sich keine tiefen Krater in der Erdoberfläche. Das Saatgut wird anschließend gleichmäßig auf die Erde gestreut und ein zweites mal gewässert. An einem hellen Fensterplatz gedeiht die Kresse dann bestens. Die Temperatur sollte möglichst nicht zu warm sein, da ihr sonst oft wässern müsst. Kresse sollte gleichmäßig feucht gehalten werden damit sie nicht vertrocknet oder aber durch stehendes Wasser abstirbt (besonders bei geschlossenen Töpfen und Gefäßen darauf achten). Das Saatgut beginnt innerhalb von zwei Tagen zu keimen und zu wachsen und braucht je nach Temperatur, Helligkeit und Pflege ca. 10 Tage bis zur Erntereife.
In nur wenigen Tagen habt ihr also frische Kresse zur Verfügung.

Am besten ist es, wenn ihr euch innerhalb der zehn Tage ein bis zwei weitere Kresse-Aussaattermine für weitere Töpfchen setzt. So habt ihr immer wieder frischen Nachschub.

Tipp:
Die abgeschnittenen Kressereste, die im Topf zurück geblieben sind, von der Erde abheben und den Topf mit neuer Erde auffüllen. So müsst ihr nicht immer das gesamte Gefäß auffüllen und könnt die Erde sparsamer verwenden.

Viel Spaß beim ausprobieren!

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